Umweltschutz
Einflüsse auf den Umweltschutz, Eingriffe in die Ökosysteme und Verlagerung der Auswirkungen ins Ausland

Abrieb der Rotorblätter
Der Abrieb der Rotorblätter in einem Windpark stellt ein erhebliches Umwelt- und Gesundheitsrisiko dar. Die Freisetzung von Material von den Rotorblättern kann die Luftqualität beeinträchtigen und potenziell gesundheitsschädliche Partikel freisetzen, die sich in der Umgebungsluft verbreiten und zu Atemwegserkrankungen oder anderen gesundheitlichen Problemen führen können.

Gefährdung der Wildtiere
Neben Vögeln und Fledermäusen reagieren auch größere Wildtiere messbar auf Windkraftanlagen. Rehwild, das häufig in der Nähe von Windrädern lebt, leidet nachweislich unter erhöhtem Stress. Untersuchungen, die auf Bluttests basieren, zeigen, dass der Stress durch die Nähe der Windkraftanlagen sogar höher ist als durch die dauerhafte Anwesenheit von Wölfen.

Fledermäuse & Vögel
Windkraftanlagen sind insbesondere für Fledermäuse, aufgrund der dünnwandigen Blutgefäße, gefährlich. Kommen die Fledermäuse zu nahe an die Rotorblätter, platzen diese.
Auch für Greifvögel und Störche sind die Rotoren sehr gefährlich. An der Nabe langsam drehend - gut erkennbar für die Vögel - bewegen sie sich an der Spitze mit Geschwindigkeiten von bis zu 350-400 kmh

Recyclingfähigkeit
Die Rotorblätter der Windkraftanlagen sind derzeit nicht recyclebar und die Entsorgung entsprechend teuer. Diese landen dann über Nacht in unseren Nachbarländern auf illegalen Müllhalden.
Ein großer Teil des 1.800–2.100 m³ großen Fundaments verbleibt nach Betriebsende und Abbau häufig im Boden und versiegelt diesen dauerhaft.


Wasserschutzgebiet
Der Standort bei Holzbronn, WC16, mit Erweiterung, befindet sich im Wasserschutzgebiet. Drei Bäche werden daraus gespeist - Baiersbach, Fuchtbach und der Winkelbach. Schon durch die Erschließung des Industriegebietes "Lindenrain" wurde dieses Gebiet beschädigt. Wasser ist unser höchstes Gut, es sauber und rein zu halten sollte unser aller Anliegen sein.
Dieses Wasserschutzgebiet reicht vom Spitalwald (Herrenberg) über Jettingen nach Holzbronn und darüber hinaus. Auf diesen Standorten sind Windkraftanlagen geplant. Der Boden besteht aus Kalk/Muschelkalk, dies bedeutet, die Schutzfunktion der Grundwasserüberdeckung ist sehr gering. Wer glaubt, dass dieses Wasserschutzgebiet durch den Bau solcher Windindustrieanlagen intakt bleibt? Das ist Illusion. Mit schwerwiegenden Folgen ist zu rechnen.

Trinkwasserquelle zerstört durch Windkraft-Baustelle auf der Sirnitz bei Badenweiler
Hier wurde durch die Ausführung grüner Ideologie nicht nur die Landschaft, sondern auch eine Trinkwasserquelle zerstört. Weitere Quellen drohen nun zu versiegen. Was muss denn noch alles passieren?